Gemeinsam gegen gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit

Unsere Vision

Wir engagieren uns für eine Gesellschaft, in der allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen möglich ist. Unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Herkunft, Hautfarbe, Körper, Gesundheit, Bildungsgrad, Berufsstand und Alter. Wir arbeiten für eine Gesellschaft, in der Menschen zwar verschieden sind, aber alle unwiderruflich die gleichen Rechte haben und die Unterschiedlichkeit eines jeden Menschen im Alltag angstfrei lebbar ist.

Die Ausgangslage

Homo-, Trans*- und Interfeindlichkeit zeigen sich in der Stigmatisierung und Ablehnung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter* Menschen (lsbti). Dieses Phänomen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist in unserer Gesellschaft nach wie vor strukturell vorhanden. Davon zeugt auch eine neue Welle homo-, trans* und inter*feindlicher Mobilisierung, in der gegen die Akzeptanz von lsbt*i* Menschen agitiert, auf der Straße demonstriert und Hass gesät wird. Lsbti Menschen erleben immer wieder Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen in ihrem Alltag. Auf lokaler Ebene und in öffentlicher Verantwortung muss eine Auseinandersetzung mit der strukturellen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen geführt werden. 

Unser Ziel

ist die Bildung eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses. Es soll schwerpunktmäßig in Niedersachsen flächendeckend verankert werden, um zum Motor für nachhaltige Zusammenarbeit und Qualifizierungen zu werden. Hinterfragt werden soll die heteronormative "Selbstverständlichkeit" und so wird gegen Diskriminierung gearbeitet. Der Mut zu Sichtbarkeit von lsbti Menschen und ihre gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe sollen im wechselseitigen Bezug das Ergebnis sein.