Neuer Kooperationspartner

Das Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.“ (KgKJH) mit Sitz in der Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt in Zukunft das Modellprojekt "Akzeptanz für Vielfalt". Das KgKJH versteht sich als fachpolitische Servicestelle für Genderkompetenz, Mädchenarbeit sowie Jungenarbeit in Sachsen-Anhalt. Es dient der Vernetzung und Etablierung geschlechtergerechter Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe.

Ziel der Arbeit des Kompetenzzentrums ist die Herstellung der realen Chancengleichheit in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Land Sachsen-Anhalt. Dabei sind die besonderen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen. Schwerpunkt ist die Verankerung geschlechtergerechter Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Etablierung und Qualifizierung mädchen- und jungenspezifischer Angebote in Sachsen-Anhalt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen das Team des KgKJH herzlich willkommen! In Vielfalt geeint für eine bunte, humane und diversitätsbewusste Gesellschaft! 

Weitere Informationen zum KgKJH

Kooperationsprojekt "Vielfalt lehren" startet an der Universität Leipzig

Im April 2017 fällt mit der Besetzung der Projektkoordinationsstelle durch Dr. Carolin Vierneisel der Startschuss für die Forschungs- und Netzwerkstelle „Vielfalt lehren!“ als Teil des Modellprojektes „Akzeptanz für Vielfalt- gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit“ der Akademie Waldschlösschen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ausgangspunkt von „Vielfalt Lehren!“ als Forschungs- und Netzwerkstelle ist die Feststellung, dass sich über verschiedene Diskriminierungspraxen auch im Schulalltag Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit zeigen. Für deren Entgegnung ist es wichtig, diskriminierungskritische Lehre als Querschnittsthema bereits in die Ausbildung zukünftiger Lehrer_innen zu implementieren und Lehrende und Dozent_innen der verschiedenen Lehramtsstudiengänge in diesem Bereich zu sensibilisieren, zu qualifizieren und zu aktivieren.

 

Durch diesen Dreischritt aus Sensibilisierung, Qualifizierung und Aktivierung sollen im Projekt „Vielfalt Lehren!“ Akteur_innen im universitären Kontext kritisch-reflexive Einstellungen sowie Handlungsfähigkeiten im Kontext von Homo-, Trans*- und Inter*Feindlichkeit entwickeln. Wissen und Informationen zu sexueller Vielfalt und Diskriminierungspraxen sollen dazu beitragen, dass sich Lehrende kompetenter fühlen, um im Hochschulkontext sexuelle Vielfalt häufiger zu thematisieren und bei Diskriminierung öfter zu intervenieren.

 

Als Teil des Modellprojektes „Akzeptanz für Vielfalt - gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit“ hat die Initiative eine Laufzeit von drei Jahren und wird als Kooperationsprojekt der Akademie Waldschlösschen mit dem Institut für Bildungswissenschaften der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät und dem Zentrum für Frauen und Geschlechterforschung der Universität Leipzig realisiert.

Bei Anfragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an
Dr. Carolin Vierneisel
Email: carolin.vierneisel@uni-leipzig.de
Tel: 0341 9731438
Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät Schulpädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Schulentwicklungsforschung

 

 

Lehrer*innenfortbildung zum Thema "Vielfalt kompetent lehren. Geschlechterreflektierte und diskriminierungskritische Pädagogik im Schulkontext"

Ziel des 3-moduligen Fortbildungskonzepts im Rahmen des Bundesmodellprojekts “Akzeptanz für Vielfalt” an der Akademie Waldschlösschen ist die Sensibilisierung und Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften und Lehrkräften unterschiedlicher Schulstufen für die Auseinandersetzung mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Modul I führt ein in das Thema vielfalts- und genderreflektierter Pädagogik und der Konzepte von Diversity, Gender und sexuelle Identität ein. 

In Modul II liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung einer geschlechter- und vielfaltsreflektierenden Pädagogik in den (Fach-)Unterricht. Anhand des Lehr-Lern-Spiels "Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben" diskutieren wir die Bedeutung von Differenzkategorien wie Geschlecht, Herkunft und Bildung und die damit verbundenen Chancen und Benachteiligungen. Am Material der Teilnehmer*innen sollen Bilder und Lehrinhalte in Schulbüchern analysiert und darauf aufbauend Konzepte gendersensiblen Fachunterrichts entwickelt werden. Dies geschieht anhand von guten Beispielen aus der Literatur sowie selbst entwickelten Ideen. 

Modul III richtet den Blick auf die konkrete Arbeit in den Schulen vor Ort. So werden einerseits Möglichkeiten für ein diversitätsbewusstes Schulklima evaluiert und entwickelt und darüber hinaus externe Unterstützungsangebote in den Blick genommen. 

  

Modul I 18.-19.09.2017: Geschlechterwissen praktisch: Grundkenntnisse zu Vielfaltsdimensionen und Differenzkategorien (Diversity, Gender und Sexuelle Identität)  

 

Modul II 06.-08.12.17: Handlungskompetenzen erproben: Ansätze, Methoden und Konzepte zum Umgang mit Vielfalt und Differenz im Fachunterricht

 

Modul III 12.-13.02.18: Schule ändern: Wege und Möglichkeiten zu einer diversitätsbewussten Schule

Anmeldung über das Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung der Universität  Göttingen